Weltweit gibt es keine Gesellschaft ohne Vorstellungen zu „Wert“ und „Äquivalent“; zugleich werden diese Konzepte in jeder Gesellschaft anders verstanden. Zudem stellen diese Begriffe zentrale Zugänge zum Studium materieller Kultur dar. Mit der Ausrichtung auf diese Begriffe gewinnen die beteiligten Fächer, die archäologischen Wissenschaften, Ethnologie und Sinologie, einen Zugang zum Studium der materiellen Dinge in verschiedenen Gesellschaften in Vergangenheit und Gegenwart auf fünf Kontinenten. Basierend auf den Fallstudien der Dissertationen sind die Beteiligten des GRK in der Lage, die Einbettung materieller Dinge in den jeweiligen kulturellen Kontext zu erklären. Zugleich entstehen durch die objektbasierenden Studien neue Einsichten zu den Konzepten von Wert und Äquivalent als solchen. Das GRK unterstellt hier eine Wechselwirkung: Die etablierten und intensiv diskutierten Begriffe Wert und Äquivalent ermöglichen neue und erweiterte Interpretationen in den Fallstudien; letztere können zu neuen theoretischen Perspektiven führen.


13. Dezember 2018

Dr. Constanze Dupont (Goethe-Universität)

Geld regiert die Welt, aber auch das Paradies? mehr...
Weltkulturen Museum, Villa am Schaumainkai 37, 19 Uhr
24. Januar 2019

Krishnendu Ray (NYU Steinhardt)

Incommensurable values in an unequal world: hierarchy of taste mehr...
IG-Farbenhaus, EG 311, 16:15 Uhr
29. Januar 2019

Femke Grops (JGU Mainz)

„Kann das weg oder ist das echt?“ – Glasierte Quarzkeramik und ihre magische Bedeutung im Alten Orient mehr...
Museum Giersch der Goethe-Universität, 19:00 Uhr
12. Februar 2019

Isabel Bredenbröker (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Tote leben länger - Einblick in die Forschung und das Kunstfilmprojekt „Now I am Dead“ über den Umgang mit dem Tod in einer Stadt in Ghana mehr...
Museum Giersch der Goethe-Universität, 19:00 Uhr

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