Weltweit gibt es keine Gesellschaft ohne Vorstellungen zu „Wert“ und „Äquivalent“; zugleich werden diese Konzepte in jeder Gesellschaft anders verstanden. Zudem stellen diese Begriffe zentrale Zugänge zum Studium materieller Kultur dar. Mit der Ausrichtung auf diese Begriffe gewinnen die beteiligten Fächer, die archäologischen Wissenschaften, Ethnologie und Sinologie, einen Zugang zum Studium der materiellen Dinge in verschiedenen Gesellschaften in Vergangenheit und Gegenwart auf fünf Kontinenten. Basierend auf den Fallstudien der Dissertationen sind die Beteiligten des GRK in der Lage, die Einbettung materieller Dinge in den jeweiligen kulturellen Kontext zu erklären. Zugleich entstehen durch die objektbasierenden Studien neue Einsichten zu den Konzepten von Wert und Äquivalent als solchen. Das GRK unterstellt hier eine Wechselwirkung: Die etablierten und intensiv diskutierten Begriffe Wert und Äquivalent ermöglichen neue und erweiterte Interpretationen in den Fallstudien; letztere können zu neuen theoretischen Perspektiven führen.


26. Oktober 2017

Heike Derwanz (Universität Oldenburg)

Wertsteigerung durch Zirkulation? Drei neue Modelle der Zirkulation von gebrauchter Kleidung in der Großstadt mehr...
IG-Farben-Haus, EG 311, 16:15 Uhr
23. November 2017

Frédéric Keck (Musée du quai Branly, Paris)

Simulations of disasters in hospitals and museums: a perspective from the anthropology of rituals mehr...
IG-Farben-Haus, EG 311, 16:15 Uhr

Aktuelles

12. Juli 2017
Promotion - Archäologie von Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike

Wir gratulieren Ulrike Wolf zu der erfolgreich bestandenen Disputation. Herzlichen Glückwunsch!